Italienaustausch 2.0
Dank großzügiger Unterstützung der EU (Erasmus+) von insgesamt knapp 20.000 Euro fand vom 11. April bis 18. April der zweite Teil des Italienaustauschs an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Mühlenbeck statt. Insgesamt 25 Schüler der Oberstufe aus Italien und Deutschland absolvierten ein vielfältiges Programm in Berlin und Brandenburg. Der Austausch startete am Sonntag mit einem unterhaltsamen „Kennenlernnachmittag“ im Jugendclub Mühlenbeck. Bis in den Abend hinein amüsierten sich die Jugendlichen bei Billiard, Tischtennis sowie Speis und Trank.
Der darauffolgende Montag führte die Schüler nach Berlin-Neukölln. Im Zukunftskiez „Dammweg 216“ nahmen sie erfolgreich an einem Workshop zum Thema Nachhaltigkeit teil. Neben Einblicken in die Funktionsweise einer vor Ort existierenden Aquaponikanlage erweiterten die Schüler ihre Kenntnisse im Bereich Design Thinking. So entwickelten sie unter Anleitung des Informatikers/Biohackers David Zehnter in binationalen Teams ein Produkt (“2drops“), das einen wertvollen Beitrag zur effizienteren Nutzung der Ressource Wasser leisten könnte.

Die folgenden beiden Tage beschäftigte sich die Schülergruppe mit Berlins/Deutschlands Geschichte. Einen besonderen Stellenwert nahm dabei die Auseinandersetzung mit der Berliner Mauer durch Besichtigung der Gedenkstätte “Bernauer Straße” und der East Side Gallery ein. Dennoch wandte sich der Blick auch immer in Richtung Zukunft. Im besichtigten Futurium stellte die multimediale Ausstellung auf unterschiedliche Art und Weise die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben? Zumindest in Bezug auf das Essen waren sich alle einig, dass es immer auch lecker zu gehen sollte. Diesen Wunsch verwirklichend kochten die Teilnehmer des Austauschs an den verbleibenden Tagen in der Schulküche der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule und im Jugendclub Mühlenbeck neben den obligatorischen Spaghetti Bolgnese, auch vegetarische Paella und deutsche Kartoffelsuppe!
So lässt sich also resümierend sagen, dass der Italienaustausch nicht nur den interkulturellen Austausch stärkte, sondern auch verdeutlichte, dass gemeinsames Kochen und Essen – frei nach dem Motto: Verständigung geht durch den Magen – Menschen auf besondere Weise verbindet.


